Eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle von Evernote etwas erzählen. Aber nachdem ich Trello einige Wochen getestet hatte, verlor Evernote jeden Reiz für mich. Ich konnte mich nicht überwinden, es zu installieren, da Trello eigentlich alles bietet, was ich brauche. Da ich aber meine Reihe über die ToDo-Listen-Apps nicht nach gerade einmal drei Einträgen enden lassen wollte, habe ich mich an Todoist herangetraut. Todoist macht auch nicht mehr, als es verspricht. Es dient einfach zum Managen der eigenen Todo-Listen. Und nicht mehr.

Muss ich mich hier auch wieder anmelden?

Ja. Auch bei Todoist muss man sich vor der ersten Nutzung anmelden. Entweder man legt sein Login mit einer E-Mail-Adresse an oder wählt für die Anmeldung das Google-Konto oder den Facebook-Zugang aus. Dafür hat man nicht nur Zugang zur Smartphone-App (es gbit Apps für iOS und Android), sondern auch über den Browser und auch Apps für den Computer (sowohl MacOS, als auch Windows) kann man für Todoist nutzen. Es gibt sogar Erweiterungen für Mail-Programme und auch Linux-Anwendungen werden angeboten. Um das Angebot also plattformübergreifend zu nutzen, macht eine Anmeldung natürlich Sinn.

Und wie funktioniert Todoist genau?

In Todoist erfasst man zunächst seine zu erledigenden Aufgaben. Dies kann man etweder über die Eingangsliste tun, wo man alle Aufgaben sozusagen “abkippen” kann. Oder man erfäßt die Aufgaben direkt im dafür vorgesehenden Projekt – das man vorher natürlich anlegen muss.

Ich arbeite fast ausschließlich mit der Smartphone-App, so dass ich über die Bedienung in der Web- oder Desktop-Anwendung nicht so viel sagen kann. Eine neue Aufgabe anzulegen ist recht simpel, man klickt auf das Plus-Symbol und kann dann den Namen der Aufgabe erfassen. Wer keine Lust auf großes herumgeklicke (egal ob mit der Maus oder dem Finger) hat, kann direkt in der Texteingabe auch noch Priorität, Termin und sogar Wiederholungen festlegen.

Man kann Aufgaben direkt oder nach der Erfassung als Unteraufgaben zu anderen bestehnden Aufgaben machen. Und selbstverständlich kann man seine Aufgaben auch als erledigt markieren – bei Hauptaufgaben werdenn alle offenen Unteraufgaben automatisch miterledigt, so dass man hier nicht separat alle einzeln durchklicken muss.

Die App auf dem Smartphone informiert über anstehnde und überfällige Aufgaben per Benachrichtigung. In der Standardeinstellung wird auch täglich eine E-Mail erezugt, die über die Aufgaben informiert.

Was ist das Besondere an Todoist?

Das Besondere ist hier die Karma-Übersicht. Für jede Aktion, die ihr im Todoist vornehmt, gibt es eine bestimmte Anzahl an Punkten, die eurem Karma hinzugefügt werden – oder auch abgezogen werden, wenn ihre nichts tut. Mit diesem Karma könnt ihr eure Produktivität überprüfen, wenn ihr das wollt. Das ist toll für Jeden, der einen visuellen Ansporn benögitgt, um mit dem Aufgaben-Erledigen am Ball zu bleiben. Ansonsten ist es eine gute Todo-Listen-App, mit der man auch Projekte und Teil-Aufgaben verwalten kann.

Wieviel kostet mich der Spaß?

Todoist kann man kostenlos verwenden. In dieser Variante sind aber einige – für mich interessante – Features nicht enthalten. Man kann keine eigenen Benachrichtigungen (Erinnerungen) einstellen, Kategorien/Labels und auch eigene Filter sind mit dem kostenlosen Konto nicht möglich. Auch für die Statistik-Funktionen (z.B. welche Aufgaben habe ich schon erledigt, wöchentliche Ziele und mehr) muss man zahlen, wenn man diese Funktionen haben möchte. Todoist bietet euch diese Funktionen über 2 Angebote. Premium kostet 3€ monatlich und Business kostet pro Account im Team 5€ monatlich. Wobei der Business-Zugang nur wenige Erweiterungen zum Premium-Zugang hat, die aber auch speziell für Teams ausgelegt sind. Ob es das wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Man hat aber die Chance den Business-Zugang 30 Tage lang kostenlos zu testen.

Mein Fazit

Für mich ist Todoist nicht das Richtige. Ich habe bereits mit Trello das für mich bessere Werkzeug zur Planung meiner Projekte und Abarbeitung von Todo-Listen gefunden. Ich vermisse einfach zu viele Funktionen, mit denen ich die Todos besser organisieren kann. Und 3€ für eine ToDo-Listen-App finde ich im Monat einfach zu teuer. Aber da es eine kostenlose Variante von Todoist gibt, kann sich jeder sein eigenes Bild davon machen und selbst entscheiden, ob es für einen selbst das richtige Tool ist. Eventuell auch in Kombination mit Trello, denn über den (auch kostenlos nutzbaren) Dienst Automate.io kann man diese beiden miteinander verbinden und von Trello ToDos in Todoist übertragen und umgekehrt. Vielleicht ist das auch eine für euch gute Lösung. Lasst mich wissen, ob ihr Todoist mögt, was ihr daran gut findet oder was eben nicht.

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