In einem früheren Beitrag habe ich ja schon über meine Lieblingskalender-App für’s Handy berichtet. Diese hilft mir zwar unterwegs, aber wenn ich am PC sitze, arbeite ich eben auch lieber mit dem großen Bildschirm, als mit dem Kleinen (vom Smartphone). Und dafür verwende ich als Kalender den Rainlendar, den ich euch hier kurz vorstellen möchte.

Die Software Rainlendar wurde vom Finnen Kimo Pekkola entwickelt und kann in einer Vielzahl von Sprachen angezeigt werden. Es gibt sie als kostenlose Version (Rainlendar Lite) oder ihr holt euch für 9,95€ die Pro-Version. Der Unterschied zwischen beiden Versionen ist recht gering, so dass ihr auch gut mit der kostenlosen Version auskommen könnt. Auch wenn ich im Titel etwas anderes suggeriere, kann man den Rainlendar nicht nur unter Windows, sondern auch auf dem Mac- oder Linux-Rechner installieren. Ich habe mir vor einiger Zeit die Pro-Version zugelegt, da ich gerade meine Google-Kalnder und meinen per CalDav-Protokoll erreichbaren Business-Kalender gerne auch am heimischen PC verwalten möchte und nicht immer auf dem – vergleichsweise – kleinen Display meines Smartphones die Termine eingeben und anpassen will.

Wie ihr hier sehen könnt, wird der Kalender auf dem eigenen Desktop dargestellt. Das darunter liegende Hintergrundbild ist, je nach verwendetem Skin, weiterhin sichtbar. Etwas, das für mich wirklich wichtig ist, da ich so ein Hintergrundbild nicht willkürlich wähle und diese auch möglichst komplett sehen möchte.
Außerdem fügt sich der Kalender auf diese Weise gekonnt in mein System ein und stört mich nicht bei der Arbeit. Wenn ich einen Termin nachschlagen möchte, muss ich nicht erst umständlich irgend ein Fenster öffnen oder die Software sogar erst starten. Er ist einfach im Hintergrund immer verfügbar.

Hier seht ihr eine weitere meiner bevorzugten Ansichten.

Der Rainlendar besitzt verschiedene Widgets, die ich mir zu einem Multi-Kalender zusammengeschoben habe. Ich kann Termin-Listen, To-Do-Listen und natürlich eine Tages-, Wochen- oder Monatsansicht einfügen.

Hier lohnt es sich ein wenig mit den vorhandenen Widgets herumzuspielen und euere bevorzugte Darstellung zu finden.

In den Einstellungen der Software habt ihr wirklich ganz viele Möglichkeiten, euch den Kalender so zu gestalten, wie ihr ihn braucht.


So habe ich zum Beispiel das Standard-Skin belassen, da es für mich die unaufdringlichste Darstellung ist. Ihr könnt aber auch ein anderes Skin wählen (es gibt sehr sehr viele davon, wenn ihr dem Link der Rainlendar-Homepage zum WinCustomize folgt) oder auch selbst eines entwickeln, wenn ihr so talentiert seid.

Hier seht ihr das Einstellungs-Menü für die Kalender, die ihr in der Software einbinden könnt. Jeder Kalender, den ihr sehen möchtet, muss dort einmal angegeben werden und ihr müsst euch – wenn nötig – anmelden. Wie man hier erkennen kann, ist das gerade die kostelose Version. In der Pro-Variante kann man selbstverständlich auch andere Kalender-Typen auswählen.

Die Kalender, die ich auf dem Desktop sehe, habe ich in den Einstellungen fixiert – für den Fall, dass ich mit meiner Maus einmal auf dem Desktop herumfuchtele, verschiebe ich mir so nicht versehentlich meine Ansicht.

Wie eine gute Kalendersoftware nun einmal ist, erinnert euch das Programm auch die Termine – vorausgesetzt ihr habt das im Termin auch so angegeben. Ihr könnt auch mehr als eine Erinnerung für einen Termin eintragen und diese Erinnerungen, wenn sie angezeigt werden, auch um einige Minuten oder gar Stunden schlummern lassen.

Daneben gibt es auch die Möglichkeit, sich (lokale) Aufgaben zu erzeugen und so eine ToDo-Liste zu pflegen. Ich habe in meinen Kalendern bisher leider noch keine Möglichkeit gefunden, die über alle Systeme einzutragen. Für die lokal gespeicherten Aufgaben werden aber ebenfalls Erinnerungen angezeigt (wenn beim Erstellen eine Erinnerung hinzugefügt wurde), man kann je Aufgabe den Bearbeitungsstand in Prozent angeben und so sehen, wie weit man mit der Aufgabe ist, bevor man sie letztendlich als ereldigt markieren kann und so aus der Ansicht entfernt.

Mein Fazit

Ich rate euch, den Rainlendar auf jeden Fall auszuprobieren. Besonders wenn ihr überlegt, euch die Pro-Version zuzulegen, test ruhig vorher auch die Pro-Variante (die unregistrierte Version zeigt für jeden Termin einen Hinweis auf den Registrierungs-Status).

Aber auch die Lite-Version ist bereits ein sehr mächtiges Kalender-Tool, dessen Installation lohnt.
Wer mag, kann sich auf der Webseite auch durch die Dokumentationen lesen und so eigene Ansichten und Skins entwickeln.

Ich bin von diesem Tool begeistert, wie es zur Zeit ist und kann es euch nur wärmstens empfehlen.

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