Zwei Jahrhunderte, zwei Verbrechen…
Dee Flanagan liebt irische Geschichte, schlechte romantische Komödien und roten Lippenstift. Tote Clowns, verletzte Zeitreisende und Schießereien schaffen es nicht auf die Top-Ten-Liste dieser Kleinstadt-Kolumnistin. Nachdem die Kugeln nicht mehr über den Innenhof von Dunleagh Castle fliegen, ist es an Dee die Menschen davon zu überzeugen, dass sie sich diesen Schusswechsel, der sich zwischen zwei Jahrhunderten abspielte, nicht nur eingebildet hat.

Mit steigender Opferzahl und niemandem, der Dees Zeitreise-Theorie glauben schenkt, ist sie gezwungen mit dem Mann zusammen zu arbeiten, der entweder ein 1A-Geisteskranker ist oder ein Polizeibeamter aus dem Jahre 1919. Mit ihrem hervorragenden Wissen über den irischen Unabhängigkeitskrieg legt sie los, ein hundert Jahre altes Verbrechen zu lösen – und einen aktuellen Mordfall noch dazu.

Mein Fazit

★★★★☆

Nach mehr als einem Jahr gibt es endlich wieder ein neues Buch von Zara Keane, die sich nach Ihrer kreativen Pause mit einer neuen Serie zurückmeldet. Dank eines ARC (eine Vorabversion des Buches, das mir von der Autorin zur Verfügung gestellt wurde), durfte ich das Buch vorab und kostenlos lesen.

Ich bin in großer Fan von Zara Keane, allerdings nicht so ein großer Fan von Cozy Mystery. Gerade mit Zara Keanes erster Cozy-Mystery-Serie den Movie Club Mysteries gab es eine Serie, die mir sehr gefallen hatte. Sie war voller Tempo und Witz und erinnerte mich sehr an die beiden Ballybeg-Serien (Ballybeg und Ballybeg-BadBoys), die ich wirklich genossen habe.

Leider gelingt es Ms. Keane mit ihrer neuen Serie nicht, mich genauso zu fesseln. Möglicherweise liegt es daran, dass es sich ier um den ersten Teil der Serie handelt und zunächst alle möglichen Charaktere eingeführt werden müssen. Aber diese Prozess zieht sich für mein Empfinden leider zu lang hin. Nachdem die erste Action am Anfang des Buches vorbei ist, werden zunächst alle möglichen Personen eingeführt und Hintergrundinfos geteilt, bevor es dann etwa zur Mitte des Buches wieder spannender wird. Wirklich in das Geschehen hat es mich aber erst wieder im letzten Drittel in die Geschichte gezogen, denn ab dem achtzehnten Kapitel kommt wieder Spannung auf.

Alles in Allem ist es auf keinen Fall ein schlechtes Buch. Zara Keanes Schreibstil ist wie immer flüssig und ihre Beschreibungen wiederholen sich nicht (das hatte ich ja bei einem der letzen gelesenen Bücher…). Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, wie man es bei Ms Keane gewohnt ist. Wenn diese Serie weitergeht, wird sich zeigen, ob die Bücher weiter mit zu vielen Details gestreckt werden oder ob es einfach bei diesem Buch, das als Serienstarter natürlich einige Element erst einführen muss, eine Ausnahme bleibt.

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