Als eine geheimnisvolle Nachricht May Wexler in eine Bikerbar in der Innenstadt von New Orleans führt, weiß sie, dass etwas gewaltig schiefgelaufen sein muss. Sie denkt, der Notruf sei von ihrer Schwester, doch als May eintrifft, ist diese nirgends zu finden. Dafür ist May selbst plötzlich in Schwierigkeiten – sie trägt rosafarbene Espadrilles, hat einen Chihuahua in der Handtasche und gerät in einen Schusswechsel.

Als ihr der große, muskulöse Ozzie zu Hilfe eilt, bleibt May nichts anderes übrig, als sich von ihm in Sicherheit bringen zu lassen. Im Hauptquartier seiner privaten Sicherheitsfirma Bourbon Street Boys findet sie Unterschlupf für die Nacht – und er bietet ihr einen Job an. Aber bald ist ein bewaffneter Stalker nicht mehr das einzige Problem, mit dem sich May herumschlagen muss: Je mehr Zeit sie mit Ozzie verbringt, desto weniger lässt sich leugnen, dass es zwischen ihnen knistert. Mit einer falschen Handynummer fing alles an – erreicht sie unter ihr vielleicht trotzdem den richtigen Mann?

Übersicht

Die Beschreibung dieses Buches und einige der angeführten Rezensionen haben mich dazu gebracht, dieses Buch zu kaufen. Ich habe es nicht bereut das Buch gekauft zu haben, aber ich bin schon ein wenig enttäuscht.

Das gesamte Buch wird nur aus einer einzigen Perspektive erzählt. Nämlich aus der von May, der Protagonistin. Das muss nicht zwingend etwas schlechtes sein, doch leider ist es der Geschichte damit leider nicht gelungen, mich besonders zu fesseln. Ich hätte gerne auch die Sicht des Protagonisten – Ozzi – gehabt. So fand ich das Ganze etwas … fad.

May ist eine nicht gerade erfolglose Hochzeitsfotografin. Ihre Schwester – eine geschiedene dreifache Mutter – ist ihre engste Vertraute und wohnt auch noch in der gleich Stadt – New Orleans. Nachdem Jenn – Mays Schwester – ankündigt sich ein neues Handy zuzulegen und May kurz darauf eine Nachricht von einer unbekannten Nummer bekommt, hält sie diese Nummer für die Übergangsnummer ihrer Schwester. Es gibt einige Nachrichten, die hin und her gehen und May ist plötzlich in einer verrufenen Biker-Bar auf der Suche nach ihrer Schwester und deren Kindern. Kaum dort, gerät sie auch schon in eine Schießerei und wird von einem bärtigen Mann gerettet, den May für ziemlich hässlich hält.

May lernt dadurch die Bourbon Street Boys – eine Sicherheitsfirma in New Orleans – kennen, deren Boss Ozzie ist. Und auch wenn May es zu Beginn nicht sieht – Ozzie ist genau dieser Biker mit dem hässlichen Bart, der sie gerettet hatte. Im Gegensatz zu Biker-Ozzie ist Ozzie unheimlich attraktiv und May will ihn die ganze Zeit küssen und unanständige Dinge mit ihm anstellen. Selbstverständlich auch dann, als sie herausbekommt, dass Ozzie derjenige war, der sie gerettet hatte. Trotz Mays Störung seiner Undercover-Tätigkeit bietet Ozzie ihr einen Job bei den Bourbon Street Boys an – wenn auch anfangs nur wiederwillig. Und obwohl May es anfangs als beleidigend empfindet, dass sie von den Boys (und dem Mädel) als Durchschnittsfrau behandelt wird, nimmt sie das Angebot an und steigt in die Überwachungen als Fotografin mit ein. Und tatsächlich macht es May auch Spaß bei den Boys mit zu arbeiten.

Aber der Schütze aus der Biker-Bar hat sie in’s Visier genommen und Ozzie besteht darauf May zu beschützen. Und das auch zu Recht. Denn als May und Ozzie in ihrem Haus übernachten, wird der Eindringlings-Alarm – ein Goodie, das May aufgrund ihrere Tätigkeit für die Sicherheitsfirma kostenlos erhalten hat – ausgelöst. Beide verbringen anschließend die Nacht bei Ozzie und letztendlich auch zusammen. Denn offensichtlich hat auch Ozzie Gefühle für May entwickelt, die über das Angestelltenverhältnis weit hinaus gehen.

Mein Fazit

★★★☆☆

Wie ich bereits oben erwähnte, fand ich die Geschichte etwas fad erzählt. Nachdem der Anfang wirklich gelungen war und ich Tränen auf den ersten Seiten gelacht hatte, wurde die Geschichte zunächst ruhiger, um dann mit der Schießerei in der Bar wieder an Fahrt aufzunehmen. Leider war es dass dann mit der Action in diesem Buch auch schon.

Die Autorin versuchte zwar einige kleine Szenen unterzubringen, die Bewegung in die Geschichte bringen sollten, aber meiner Meinung nach ist ihr das nicht besonders gut gelungen. Zumindest mich konnte sie damit nicht vom Hocker reißen. Auch war ich den inneren Dialog von May nach etwa der Hälfte des Buches leid. Denn es ging nur um ihre Angst vor der Veränderung und ihre möglichen Gefühle gegenüber Ozzie. Wenig hilfreich dabei ist auch, dass in der Übersetzung einige Wort falsch oder auch gar nicht übersetzt wurden und das den Lesefluss (besonders im letzten Drittel) gestört hat.

Alles in allem würde ich diesem Buch daher nur 3 von 5 Sternen geben. Es ist nicht sonderlich schlecht, aber eben auch nicht herausragend.

Neben der deutschen Version könnt ihr das Buch auch im englischen Original lesen. Meine Review bezieht sich aber auf die deutsche Übersetzung.

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