Ich war das nicht
Es war mein Team.
Aber als Beinahe-Co-Captain bin ich verpflichtet, das gerade zu biegen. Ich hätte mir nie träumen lassen, das die PR-Abteilung einen solchen Stunt zustande bringt und mich Jemandem, den meine Mutter aussucht, als Mr. Right anpreist bei dieser neuen Dating App.
Und dann kommt meine Rettung ins Restaurant. Zara Ambrose. Der 1meter50-Rotschopf mit mehr Sommersprossen im Gesicht Zentimeter in der Höhe, soll mit mir auf 5 Dates gehen und alle Welt soll dabei zusehen. Sie hat ihre eigenen Gründe für diese Farce. Und ihre eigenen Regeln.
Aber irgendwo zwischen Paar-Hindernis-Kurs, Ringen mit ihrer dänischen Dogge und Streitereien über Kartoffelbrei, wurde Zara mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Zu etwas sehr viel mehr.
Was passiert, wenn du anfängst dich in genau das Mädchen zu verlieben, das Du nicht haben kannst… live im Fernsehen?

Überblick

Caleb, Eishockey-Player und künftiger Co-Captain seiner Mannschaft, hat’s verkackt. Bei einer Fahrt in einem Uber-Taxi mit mehreren jungen Spielern der Mannschaft hat er die Klappe gehalten, als die jungen Kerle in abfälliger Weise über Frauen und das eigene Team sprachen.

Dafür muss Caleb nun die Konsequenzen tragen und wird von der PR-Abteilung verdonnert, sich bei einer Dating-App anzumelden. Aber Schlimmer noch ist, dass die Frau mit der er dann die 5 von den App-Betreibern vorgegebenen Dates absolvieren muss, von seiner Mutter ausgesucht wird. Und er hat keinen Einfluss auf ihre Wahl.

Zaras Dad kommt alle paar Wochen oder Monate auf eine neue Idee, wie er ganz schnell ganz reich werden kann. Um seinen neuesten Plan umzusetzen, muss er für ein paar Minuten im Fernsehen zu sehen sein und dafür kommt diese neuen Dating-App gerade gelegen. Wenn er für seine Tochter den Mann aussucht, mit dem Sie auf 5 Dates geht, kann er in der Morgenshow, in der die App-Betreiber ihr Konzept promoten wollen, die notwendige Zeit als Fernseh-Darsteller zusammenbekommen. Auch wenn Zara zu den Ideen ihres Dads ein schwieriges Verhältnis hat, macht sie aus ganz eigenen Gründen mit.

Als beide dann in einem Restaurant in der Innenstadt aufeinander treffen, finden sie sich gar nicht so unattraktiv. Dennoch stellen beiden von vornherein klar, dass das Ganze nur ein Mittel zum Zweck ist und sich verlieben nicht in Frage kommt.

Doch mit jedem Date, das von den App-Betreibern organisiert wird, finden sich beide immer mehr im Bann des jeweils Anderen und schlussendlich finden Sie natürlich zueinander.

Mein Fazit

★★★★☆

Die Idee mit dem verkorksten YT-Video, das Caleb schlecht dastehen lässt und die Erfolgs-Ideen von Zaras Dad, der die Hilfe seiner Tochter braucht, sind schon recht weit her geholt. Aber scheinbar ist in Amerika Vieles möglich, was uns hier in Europa nicht in den Sinn kommen würde.

Zumindest kommt mir das manchmal so vor, wenn ich all die … sagen wir … interessanten Ausgangspunkte solcher RomComs (romantic comedy) sehe. Die Bewertungen bei amazon zeigen aber, dass auch einheimische Leser nicht immer mit diesen Ansätzen einverstanden sind.

Dennoch ist die Geschichte recht unterhaltsam. Die beiden Protagonisten werden durch ihre Umstände zusammengebracht. Sie habe beide ein gemeinsames Ziel: fünf Dates miteinander überstehen, im Fernsehen darüber berichten, damit die App-Betreiber ihre Werbung bekommen, Zaras Dad seine Sendezeit, Caleb seine Rehabilitation in der Öffentlichkeit und dann nichts wie zurück in ihr altes Leben. Doch während ihrer Dates lernen sie einander besser kennen. Und beide merken bald, dass es vielleicht doch nicht verkehrt wäre, wenn sie es doch als Paar versuchen könnten. Und das ihre Eltern vielleicht doch das besseren Händchen für den richtigen Partner haben.

Beide Hauptcharaktere sind sympatisch. Die Autorin hat sie gut beschrieben, mit allen kleinen und großen Macken. Auch ist das Buch (größtenteils) witzig geschrieben und es mach wirklich Spaß es zu lesen.

Es gibt aber in paar Kritikpunkte. Vermutlich ist das meine eher rationale Ader, die da wieder einmal zum Vorschein kommt. Neben dem ziemlich an den Haaren herbeigezogenen Startpunkt der Geschichte fand ich auch im etwa ersten Drittel des Buches die Moderatorin der Fernsehschow, die sowohl Caleb und Zara, als auch beide Eltern interviewt, sehr unsympathisch und auch irrational. Caleb war zwar dabei, als die anderen Männer seiner Mannschaft schlecht über Frauen herzogen, aber er selbst hat sich dieser Meinung nicht angeschlossen. Dennoch wird er von allen Seiten und insbesondere der Moderatorin für seine bloße Anwesenheit kritisiert und geradezu als Verantwortlicher hingestellt. Warum das so ist, ist mir in dem gesamten Buch nicht klar geworden. Es war nach einer Party, die Jungs – auch Caleb – hatten etwas getrunken. Manche Menschen werden dann lauter – so wie die jungen Spieler. Manche werden eben leiser – und dazu zähle ich eben auch Caleb.

Auch dass sich die Eltern in das Liebesleben ihrer Kinder einmischen, halte ich für etwas übertrieben. Und auch dass die beiden nach jedem Daten im Fernsehen auftreten müssen, gefällt mir nicht. Aber das trägt nun mal zur Story bei.

Insgesamt hatte ich beim Lesen Spaß. Wenn man über die Negativ-Punkte hinweg sieht, ist es sogar eine wirklich gute Story und handwerklich auch gut ausgereift. Daher gebe ich dem Buch 3,5 Sterne (die hier auf 4 aufgerundet werden).

Dieses Buch ist nur in englisch verfügbar.

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